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Do   13:00 - 18:00 Uhr

Über den Verein

65 Jahre Kulturbund in Mühlhausen

16.03.1946

Beratung beim sowjetischen Stadtkommandanten, Oberstleutnant Baschkardin mit Vertretern der Stadtverwaltung und Parteien wegen Gründung des Kulturbundes in Mühlhausen.

28.03.1946

Festliche Gründungsfeier am Schützenberg mit Aufführung der Egmont-Ouvertüre und einer Festansprache des OB Dr. Neumann.

18.05.1946

344 Mitglieder, vorrangig aus Berufsgruppen der Intelligenz, erhielten ihre Mitgliedskarten.
Ziel und Aufgabe der Wirkungsgruppe des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung war, mit Kunst und Kultur zu helfen, das faschistische Gedankengut aus den Köpfen der Menschen zu bringen, um damit die Voraussetzungen für ein neues demokratisches Deutschland zu schaffen.
Veranstaltungsstätten für den Kulturbund waren das Puschkinhaus, das Heimatmuseum und das Geschwister-Scholl-Heim (heute Mehrgenerationenhaus)
In den Landgemeinden entstanden 24 Ortsgruppen des Kulturbundes mit zahlreichen Chören, Laienspiel- und Tanzgruppen.
Im Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung vom 13.11.1948 wurden im Zeitraum vom 28.03.1946 bis 31.10.1948
492 Veranstaltungen mit 36.097 Besuchern ausgewiesen.

August 1953

wurde die ehemalige Villa des Lederfabrikanten Becke in der Brückenstr. 9 dem Kulturbund als Klubhaus übergeben. Bis zur Gründung der URANIA war es  Aufgabe der Mitglieder des Klubs der Intelligenz, mit populärwissenschaftlichen Vorträgen, künstlerischen Programmen und Lichtbildervorträgen das kulturelle Leben in Stadt und Gemeinden zu bereichern.

1974

der Kulturbund Mühlhausen ist Gastgeber des Bezirkstreffens der Natur und Heimatfreunde.

1975

Gründung der Galerie am Entenbühl

1979 – 82

Gründung der Kreisvorstände der Gesellschaften für Natur – und Umwelt, Heimatgeschichte - und Denkmalpflege, Fotografie, Philatelie und Vivaristik.  

bis 1993

war die Brückenstr. 9 eine gute Adresse für niveauvolle Veranstaltungen des Kulturbundes auf den Gebieten Kultur, Kunst und Wissenschaft.

seit 1977

Dr. Weigel Leitung der Kammermusik

 

1360 Mitglieder waren in 14 Grundeinheiten organisiert. 24 Fachbereiche, von Astronomie bis Zinnfiguren sammeln, boten die Möglichkeit einer sehr individuellen Freizeitgestaltung im Kulturbund. In der damaligen DDR waren Vereinsbildungen nicht möglich, außer unter dem „Dach“ des Kulturbundes.

1989/1990

trat der Mühlhäuser Kulturbund aus dem zentralen Kulturbund der DDR aus und gründete sich als gemeinnütziger Verein auf der Grundlage des Grundgesetzes der BRD neu.

1993

mußte das Haus in der Brückenstr.9 wegen Eigentumsrückführung geräumt werden. Durch die intensiven Bemühungen des Vorsitzenden, Dr. Hans Weigel,  Jürgen Thormann, u. a. Kulturbundmitglieder erhielt der Kulturbund eine vorübergehende Unterkunft in der Holzstr. 10, einer ehemaligen Kinderkrippe. Die Arbeitsbedingungen waren dort schlecht, aber die Fortsetzung der Arbeit war damit gerettet.

.1996

erfolgte der Umzug in das alte Landratsamt am Lindenbühl 28/29
Im Jahr 2000 zog der Kulturbund in das neu gestaltete Puschkinhaus, deren Heimstatt es heute noch ist.

08.12.2010

auf der Mitgliederversammlung konnte der Vorstand berichten, dass die 320 Mitglieder der 23 Freundeskreise und kooperativ angeschlossenen Vereine 859 Veranstaltungen und Treffen mit ca. 14.700 Teilnehmern im Jahr 2010 in ehrenamtlicher Tätigkeit organisiert und durchgeführt haben. 

2011

65 Jahre Kulturbund in Mühlhausen mit Tagen der Wissenschaft und Kultur.